Leuchtbäume zum Ausruhen

Elegant und witzig: Mit ungewöhnlicher Form und optimaler Funktion bereichern leuchtende Sitzbäume der österreichischen Architekten von querkraft die gläserne Eingangshalle des Technischen Museums Wien.

Sitzbäume

Mit dieser Idee lösten die Designer gleich mehrere Probleme: Um die schlechte Akustik sowie die sommerliche Überhitzung zu überwinden und gleichzeitig attraktive Sitzgelegenheiten zu erschaffen verliehen sie mit einem einzigen Gestaltungselement, den Sitzbäumen, dem Foyer des Museums auch noch eine bis dahin fehlende Identität.

Form und Funktion perfekt vereint

Der gläserne Anbau erweitert seit 1999 das Technische Museum Wien mit funktionalen Räumlichkeiten: eine größere Empfangshalle, ein neuer Kassenbereich, Garderoben und Sanitäranlagen. Kurz nach der Eröffnung zeigten sich die Schwachstellen des Neubaus:

Die Temperatur im Stahl-Glas-Kubus schwankte stark, die Akustik war schlecht gelöst und die träge Luftzirkulation störte die Besucher. Um den Raum einladender zu gestalten und die klimatischen Defizite zu beheben, wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die leuchtenden Sitzbäume erfüllen diese Vorgaben nicht nur, sie machen die Eingangshalle des Technischen Museums zu einem weltweit einzigartigem Ort.

Dazu umhüllten sie alle bestehenden Stahlstützen mit Kunststoffsitzelementen. Diese wiederum bilden gleichzeitig textile Dächer aus, die Schatten spenden. Die Elemente sind hinterleuchtet und lassen sich mit unterschiedlichen Farbakzenten bespielen.


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