Faszinierende Installation aus Spiegeln

Einfach, verblüffend: Der “Ring” des französischen Designers Arnaud Lapierre faszinierte und fesselte kürzlich die Passanten auf dem Pariser Place Vendôme. In Zusammenarbeit mit dem bayerischen Autobauer Audi erschuf der Künstler die Installation aus verspiegelten Kuben, die ringförmig gestapelt eine Fülle an Reflexionen bieten: Durch die unterschiedlichen Winkel der Kuben spiegelt sich die Umgebung vielfach aus unterschiedlichen Perspektiven, was dem Betrachter ein immer wieder ganz neues Bild erschafft.
Installation aus Spiegeln - Arnaud Lapierre
Der Designer selbst bezeichnte den „Ring“ als ein Installation, die das Netzwerk des urbanen Raums darstellt, den Rhythmus, Fluss, die Organisation und die räumlichen Gegebenheiten zusammenfasst.
Mit der temporären Installation möchte Arnaud Lapierre den urbanen Raum interpretieren und lässt zugleich den Betrachtern viel Raum für Interpretation. Die Spiegel zerklüften die Umgebung geradezu, um sie dann ganz still als neues Bild wieder zusammenzusetzen. Eine weitere Dynamik entsteht, wenn der Betrachter die Installation betritt oder um sie herumgeht. Genau dann verändert sich das Bild und der gesamte Kontext. Eine gelungene Inszenierung des öffentlichen Raums, wie wir finden. Schade, dass der „Ring“ nur bis zum 23. Oktober 2011 während der Foire Internationale d’Art Contemporain (FIAC) zu erleben war.
Installation aus Spiegeln - Arnaud Lapierre

Installation aus Spiegeln - Arnaud Lapierre


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  1. Jens Elmenhorst says:

    Ich suche die Technik mit der man ein Kunstwerk um ein vielfaches spiegeln kann. Im Fahrstuhl z.B. wenn dort in der Kabine mehrere Spiegel angebracht sind.

    Jens Elmenhorst Hamburg

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