Preise über Preise für den Wiederaufbau des Neuen Museums Berlin

Neues Museum Berlin Restaurierung Mosaiken

Mosaiken im Neuen Museum Berlin

EU‐Preis für zeitgenössische Architektur/Mies‐van‐der‐Rohe‐Preis 2011

Die Europäische Kommission vergibt den diesjährigen EU‐Preis für zeitgenössische Architektur/Mies‐van‐der‐Rohe‐Preis 2011 an die David Chipperfield Architects für den Wiederaufbau des Neuen Mueums Berlin. „… Das Neue Museum in Berlin vereint Vergangenheit und Gegenwart in einer großartigen Kombination von zeitgenössischer Architektur, Restaurierung und Kunst…“, kommentierte Androulla Vassiliou, EU‐Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend,  die Juryentscheidung.

Der Vorsitzende der Jury, Mohsen Mostafavi, erklärte dazu: „Der Wiederaufbau des Neuen Museums ist eine außerordentliche Leistung. Selten ist es einem Architekten und seinem Auftraggeber gelungen, ein Unterfangen von solch historischer Bedeutung und Komplexität zu meistern, insbesondere eines, bei dem es sowohl um Erhalt als auch um neue Konstruktionen ging. Bei diesem Projekt wurden viele ästhetische, ethische und technische Fragen angegangen und erfolgreich gelöst. Es ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, welche Erfolge heute bei einer Zusammenarbeit in der architektonischen Praxis in Europa erzielt werden können.“ Verliehen wird der Preis am 20. Juni im Mies-van-der-Rohe-Pavillon in Barcelona .

Große Nike 2010

Bereits im vergangenen Jahr ging der Architekturpreis „Große Nike“ an die David Chipperfield Architects und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung für den Wiederaufbau des neuen Museums Berlin. Besonders großes Lob gab es von der Jury für die „geduldige Befragung dessen, was vorhanden war.“

Einen wichtigen Beitrag zur Restaurierung und Rekonstruktion leisteten die Werkstätten Gustav van Treeck: Über eineinhalb Jahre lang waren die Mosaizisten mit den ergänzenden Wiederherstellungen der zwischen 1841 und 1859 nach Plänen Friedrich August Stülers gelegten Steinböden befasst.

Mit der „Großen Nike“, einer von Wieland Förster geschaffenen Plastik, ehrt der Bund Deutscher Architekten BDA das bemerkenswerteste Bauwerk der letzten Jahre. Zum zweiten Mal verleiht der BDA diesen Preis, der gleichermaßen Architekten und Bauherren für eine besondere Qualität in Architektur und Städtebau würdigt und deren Vielfalt verdeutlicht.


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