Neues Museum Berlin – reell und virtuell

Im Oktober 2009 öffnete das Neue Museum in Berlin wieder seine Pforten. Nach der Sanierung durch David Chipperfield ist es jetzt mit den Sammlungen der Ägyptischen Kunst und der Vor- und Frühgeschichte bestückt. Der aufregende Bau wurde als Hauptwerk der Kunst-, Museums- und Technikgeschichte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. nach Plänen von Friedrich August Stülers errichtet. Stüler musste seinen Entwurf Schinkels davor gelegenem Altem Museum unterordnen, zum Kupfergraben hin verstellte der erst 1938 abgeris­sene Packhof, ein weiteres Schinkel-Werk, den Blick auf den Neubau.

Stüler hielt sich bei der Außengestaltung zurück. Dafür wurde das Innere mit seinen zwei Lichthöfen zu einem Meilenstein von Technik und Bauschmuck. Im Zweiten Weltkrieg ging ein großer Teil dieses Schmuckstücks zu Grunde, den Mauerfall erlebte das Haus als einziges auf der Museumsinsel immer noch als Ruine. Erst kürzlich unter der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield wurde das Museum aufwändig restauriert und wiederhergestellt.

Wer nicht so schnell das Glück hat, vor Ort die neuerstahlte Pracht zu bewundern, kann sich schon jetzt im Internet in aller Ruhe umsehen. Der virtuelle Rundgang verschafft den ein oder anderen bleibenden Eindruck.


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